»Housten, we have a problem«
Verfasst von Nero Impala am 17 April, 2010 - 14:50.
Heute, vor 40 Jahren, läutete dieser kurze Funkspruch die bis dato wohl dramatischsten Tage der bemannten Raumfahrt ein.
Apollo 13 stand von Anfang an unter einem unglücklichem Stern. Nicht nur, dass kurz vor dem Start Pilot Ken Mattingly wegen einer möglichen Rötelninfektion gegen Reservepiloten Swigert ausgetauscht werden musste, hatte das öffentliche Interesse an den Mondmissionen einen ersten Tiefpunkt erreicht. Im Kongress wurde bereits ernsthaft erörtert, das Mondflugprogramm einzustellen.
Doch dann kam es zu einer dramatischen Störung. 55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start explodierte einer der beiden Sauerstofftanks im Servicemodul der „Odyssey“. Ursache war ein Fehler im Heizsystem für den flüssigen Sauerstoff. In Folge dieses Fehlers drohte der Raumkapsel Strom, Wasser und Sauerstoff auszugehen. Allerdings lässt sich eine Raumkapseln nicht einfach wenden. Die Kapsel musste den Mond umrunden, um wieder zurück zur Erde fliegen zu können.
»Failure ist Not an Option!« Mit diesem Satz von Flightdirector Gene Krantz begann eine der spektakulärsten Rettungsoperationen der NASA überhaupt.
Obwohl ein Fehlschlag, dürfte Apollo 13 einer der Höhepunkte der NASA darstellen, in dem es das Beste aus den Mitarbeitern hervorholte und zeigte, wozu sie in einer Krise fähig waren.
Vulkanwolke?
Verfasst von Nero Impala am 15 April, 2010 - 19:48.Ihr habt sicherlich auch vom Vulkanausbruch auf Island gehört. Im ersten Moment hielt ich es für einen Aprilscherz gehalten: »Vulkanausbruch lässt Flüge ausfallen.«
Um so überraschter war ich, dass die in 7.000-10.000 m Höhe dahinwaberne Vulkanwolke, von der wir am Boden nichts sehen werden, Flugzeugturbinen versagen lassen kann. Das soll unter anderem auch deswegen so tückisch sein, weil von der Wolke selbst auf dem Wetterrader des Flugzeugs nichts zu sehen sein soll.
Wichtig ist natürlich die gute Nachricht: Sonnenauf- und -untergänge können durch die Wolke rötlicher ausfallen können. Ja dann...
Quake 2 im Browser
Verfasst von Nero Impala am 14 April, 2010 - 18:26.
Hier mal wieder ein echtes Nerd-Thema: Quake 2 läuft nativ im Google Chrome Browser, wie das Video unter diesem Text zeigt.
Warum ist das interessant?
Viele Technik-Geeks, wie ich, werden in erster Linie die technische Leistung bewundern. Auf der Projektseite des Quake 2 Ports lässt sich der Stolz der Entwickler kaum überlesen. Immerhin haben sie es fertig gebracht, eine WebGL basierte Rendering-Engine gebaut, die Netzwerkschicht für Multiplayer portiert und sogar ein kleines Pseudodateisystem entwickelt, mit dem sich Spielstände sichern lassen. Wenn ich mich mal langweilen sollte, werde ich wohl mal versuchen, dass Ding auf meinem Rechner zum laufen zu bekommen.
Neben der technischen Seite hat das Ganze meiner Meinung nach aber auch einen branchenspezifischen Aspekt. Was Google mit dem Spiel zeigt, ist die Möglichkeit, komplexe Anwendungen in ihrem Browser laufen zu lassen. Moment, war da nicht was?
Richtig Google Chrome OS, Googles Idee von einem Webbetriebssystem, dass sich primär auf ihren Browser stützt. An dieser Stelle wird die Sache pikant. Denkt man die Sache konsequent weiter, landet man bei einem Konzept, bei dem der PC und sein Betriebssystem kaum noch eine Rolle spielt. Warum bauen Firmen wie Google, Amazon oder auch Microsoft massenweise Cloud-Computing Kapazitäten auf? Zum Spaß wohl nicht. Doch was, wenn plötzlich unsere tagtäglichen Anwendungen nicht mehr nativ auf unseren Klapperkisten unterm Schreibtisch, sondern nur noch auf einem Webpad, Mobiltelefon oder ThinClient liefen und die dicke stromfressende Kiste nicht mehr benötigt wird?
ausgelesen :(
Verfasst von bo198024 am 10 April, 2010 - 15:54.hmm... weiß nicht bo ich mich freuen oder weinen soll, hab gerade drachenblut ausgelesen un dkann jetzt nur noch auf eine vortsetzung hoffen.
drachenblut hat mir echt extrem gut gefallen is eine geschichte zum immer weider mal reinlesen und absolut empfehlenswert.
Persssssssshhhhhhhhhhing....BUMM!
Verfasst von Nero Impala am 8 April, 2010 - 20:21.
W76, B61 und W88 - So harmlos die Namen klingen, es sind die Namen von Kernsprengköpfen. Zum Beispiel die frei fallende Fliegerbombe B61, die Jahrzehnte die am meisten verbreitete Kernwaffe der Vereinigten Staaten von Amerika war und von der vermutlich noch 20 Stück im Fliegerhorst Büchel lagern, was deutlich weniger ist, als noch während des kalten Kriegs.
Jetzt werdet ihr euch sicherlich fragen, was der Mann hier von Atomkernsprengköpfen faselt. Nun, heute wurde von US Präsident Barack Obama und dem russischen Präsidenten Dimitri Medwedew der START III (Strategic Arms Reduction Treaty) Vertrag unterzeichnet. Gut so. Dabei soll nämlich die Zahl der Sprengköpfe von 2200 auf 1550 und die Trägersysteme von 1600 auf 800 reduziert werden. Auch, wenn dies an sich super klingt, 1550 Kernsprengköpfe sind immer noch eine Menge Holz und reichen vollkommen aus, um die Erde in einen Aschehaufen zu verwandeln.
Um noch mal auf die Sprengköpfe zurück zu kommen: B61 soll noch bis 2025 einsatzbereit gehalten werden. Und dann gibt es da noch den Reliable Replacement Warhead, ein seit 2004 in der Entwicklung befindlicher Sprengkopf, d.h. eine Neuentwicklung.
Der Berlin
Verfasst von Nero Impala am 7 April, 2010 - 15:40.Ick sitze da und esse Klops.
Uff eenmal kloppt's.
Ick sitze, kieke, wundre mir,
uff eenmal is se uff de Tür.
Nanu denk ick, ick denk nanu!
Jetzt is se uff erst war sie zu.
Und ick geh raus und kieke.
Und wer steht draußen?
Icke.
Ich bin keiner - kein Berliner, auch wenn ich länger in jener bewussten Stadt lebe, als in meinem Geburtsort. Also, wie ist er so, der Berliner?
Dass ist gar nicht so einfach zu sagen, es gibt so wenige davon. Meistens sind sie in der Unterzahl, egal ob am Arbeitsplatz oder unter Freunden. Der Berliner ist oft ein Zugereister, was sicherlich auch daran liegt, dass es hier so viele Hochschulen gibt. Wir haben vier Universitäten, vier Kunsthochschulen, sieben Fachhochschulen und zwölf private Hochschulen. Um die alle zu füllen, braucht es eine Menge Menschen. In Berlin leben deswegen 130.000 Studenten. Es gibt keine Studiengebühr. Wer nicht studiert, hat vielleicht etwas mit der Hauptstadtfunktion zu tun (direkt oder indirekt) und ist als Politiker, Lobbyist, Verbandspräsident oder deren Anhängsel, mehr oder weniger freiwillig in die Stadt gekommen. Wer also mit einem in Berlin lebenden Menschen in Kontakt tritt, muss damit rechnen, mit einem Schwaben, Bayern, Hamburger oder gar Sachsen zu sprechen. Echte Berliner sucht man/frau, gerade in den In-Bezirken, mit der Lupe.
Zum Glück assimiliert die Stadt ihre Neubürger. Dies geschieht zwar mehr oder weniger schnell, aber es passiert, so dass am Ende doch so etwas, wie eine Berliner Mentalität heraus springt, die sich primär durch einen sehr speziellen Größenwahn auszeichnet: Er fühlt sich als Weltstädter, verhält sich aber wie ein Provinzler. Ansonsten gilt: Was kostet die Welt. So paart sich eine, gelegentlich peinliche, Großspurigkeit mit einer durchaus charmanten Liberalität. Ganz im Sinne Friedrich des Großen »Jeder nach seiner Facon« kann man/frau hier wirklich jeder sein eigenes Ding durchziehen.
Berlin ist multikulturell, mit allen Licht- und Schattenseiten. Die Stadt ist sehr weltlich. 21,5 % sind evangelisch, 9,3 % katholisch, 2,7 % bekennen sich zu einer anderen christlichen Konfession, 6,3 % sind Moslems bzw. Moslima und 0,6% bekennen sich zu allen anderen Religionen, doch 59 % sind konfessionslos. Hier gibt es nicht nur 76 Moscheen, sondern auch mehrere buddhistische Tempel und elf Synagogen, auf der religösen Seite, denen diverse humanistische und atheistische Vereinigungen mit ihren Bundeszentralen gegenüber stehen. Gelebter preußischer Liberalismus.
Berliner?
Verfasst von Gucker am 7 April, 2010 - 08:16.Jetzt hat es unseren Betrieb auch getroffen. Im Rahmen der "Wirtschaftskrise" werden bei uns in der Firma die Verkaufsregionen umstrukturiert.
Bis jetzt werden von der Zentrale in BW aus 11 Außendienstgebiete betreut. In Zukunft werden es 17 Außendienstler sein, damit unsere Kunden besser betreut werden. An sich eine gute Sache. Aber leider hat unser Mitarbeiter in Berlin kurzfristig sich dazu entschieden dies als Anlass zu nehmen und in Rente zu gehen.
Jetzt wurden zuwenig neue Leute eingestellt und das Gebiet Berlin Brandenburg wäre unbetreut.
Um diese Zeit zu überbrücken, muß es nun erstmal vom Innendienst betreut werden. Nachdem sich die Freiwilligen nicht gerade über die Füße gestolpert sind wurde ich einfach benannt.
Jetzt muß ich als Urschwabe für Berliner als Ansprechpartner in Sachen Beratung, Service und Verkauf herhalten. Dabei gilt dieses Verkaufsgebiet bei uns als besonders schwierig.
Also her mit den Tips wie ein Großstätter so tickt ;-)
Zurück aus den Osterfeierlichkeiten
Verfasst von Nero Impala am 6 April, 2010 - 10:30.Ach was heißt schon Feierlichkeiten. Wir hatten uns nur von Karfreitag bis Ostermontag bei meiner Mutter eingenistet, super gut gegessen und die Beine hochgelegt - Jetzt muss ich Diät machen... seufz!
Na, das wurde auch mal Zeit!
Verfasst von oollii am 1 April, 2010 - 00:53.Wir haben es eigentlich alle schon gewusst, aber jetzt ist es "amtlich". Ricky Martin hat sich als schwul geoutet.
Na, da gratulieren wir doch zum neugewonnenen freien Lebensgefühl!
Eure Meinung ist gefragt ... ?
Verfasst von Thunderbird66 am 1 April, 2010 - 00:24.Wir sind froh, euch mitteilen zu können, dass die Rechte an nickstories.de an einen namhaften Verlag verkauft werden sollen.
Um welchen Verlag es sich genau handelt, werden wir den Mitgliedern auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 13. Mai in Bad Grund mitteilen.
Die MV muss dem Verkauf dann noch zustimmen.
Was genau wird sich ändern?
Durch den Verkauf der Domain und aller Inhalte von nickstories.de an einen Verlag sichern wir die weitere Existenz der Seite.
Zudem wird die komplette redaktionelle Arbeit von Mitarbeitern des Verlags übernommen, soll heißen: Alle eingereichten Stories werden professionell lektoriert, korrigiert und gesetzt.
Die Stories werden als exklusive eBooks angeboten werden. Druckversionen davon sind auf Wunsch erhältlich.
Weiterhin wird die Seite neu designed und erhält damit ein aktuelleres und zeitgemäßeres Aussehen.
Allerdings gibt es auch einen kleinen Haken an der Sache: durch die professionelle Aufarbeiteiung entstehen Kosten, die gedeckt werden müssen.
Der eBook Download wird zukünftig mit EUR 3,99/Titel zu buche schlagen.
Für Leseratten gibt es spezielle Spar-Abos:
Schüler/Studenten mit gültigem Ausweis zahlen EUR 29,95/Monat und erhalten dadurch vollen Zugriff auf alle Stories.
Alle Anderen können für EUR 39,95/Monat Zugriff auf die Stories des aktuellen Jahres erhalten. Ältere Stories sind für einen Aufschlag von EUR 9,95/Monat erhältlich.
Die Abos laufen jeweils 6 Monate und sind jeweils einen Monat vor Ablauf schriftlich kündbar.
Genaures dazu erfahrt ihr dann auf und nach der Mitgliederversammlung.
... naja und jetzt würd ich gerne wissen was Ihr davon haltet??
Ich finde es Jammerschade es die inzigsten grosse (und ich glaub auch älteste) Storieseite dem Komerz zum Opfer fällt ! :(


