Uwe Seeler? Vuvuzela!
Ich hab doch nichts an den Ohren, oder? Wohl doch, denn tagelang hörte ich immer nur Uwe Seeler, den Stürmerstar der 50iger und 60iger Jahre. In 467 Spielen (Oberliga Nord und später Bundesliga) hat er 404 Tore geschossen, dass ist fast ein Tor pro Spiel (0,84 Tore/Spiel). In der Nationalmannschaft, der er von 1954–1970 angehörte, hat er 43 Tore geschossen. Respekt! Legendär ist sein Hattrick von 3 Kopfballtoren in einem Spiel (Im Länderspiel gegen Dänemark von 1961, dass 5:1 ausging). Dort trug er auch zum ersten Mal die Kapitänsbinde. Man muss sich nur vorstellen: Der Mann hat nur einen Feldverweis (später Rote Karte) erhalten. Nicht umsonst gilt dieser 1,68m großer Riese des Deutschen Fußballs als Sinnbild der Fairness.
Aber warum höre ich ständig seinen Namen, sehe aber immer nur diese fürchterlichen Tröten? Weil die Viecher Vuvuzela heißen und dass einfach wie Uns Uwe klingt.
Dass das nicht nur mir so geht, beweist eine kurze Google Suche, die um die 5.000 Treffer bei der Suche "Uwe +Seeler +Vuvuzela" erbrachte. Und siehe da, dieser sprachliche Gleichklang scheint es sogar in die Feuilletons geschafft zu haben, oder ins Gemischte Doppel der SZ. Manch einer hat die Tröten auch gleich in »Uwe Seelers« umbenannt.


