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Pinsefrokost

So, das diesjährige »Pfingstfrühstück« ist überstanden. Zum Pinsefrokost, wie die Veranstaltung eigentlich heißt, werden in Dänemark traditionell Freunde und Verwandte eingeladen mit denen dann ein ausgiebiges Festmal verspeist wird. Wobei man sich das nicht als x-Gänge-Menü vorstellen darf. Es sind mehr einzelne Speisen, die rumgereicht werden von denen man sich dann nach Lust und Laune bedient. Traditionell besteht der erste Turn aus Fisch- und Meeresfrüchten, wie Curryheringshappen, Krabben auf Eiern, Markelensalat oder gebratenen Schollenfilets mit Remoulade. Diese werden auf Schwarz- oder Graubrot verzehrt, daher auch der Name Frokost aka Frühstück, obwohl das Pinsefrokost selten vor 1:00 Uhr beginnt.

Nach einer Pause von gut und gerne einer dreiviertel bis ganzen Stunde, in der auch die Fischteller abgeräumt werden, geht es dann mit einer Auswahl von warmen und kalten Fleischgerichten, wie Leberpastete (dänisches Nationalgericht Leberpastete, Salzfleisch, Sky (saures Aspik) und Zwiebeln = dyrlæge natmal = Tierartzs Nachtspeise), Frikadellen etc. weiter.

Es folgen eine Käsegang und zum Abschluss, es ist dann meist schon halb Fünf, noch Kaffee und Kuchen.

Pfingsten ist in Dänemark somit ein Fest, dass hier wesentlich mehr gefeiert wird, als in unseren Breiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass erst zu Pfingsten das Wetter warm genug ist, im Wintergarten oder auf der Terrasse zu feiern.