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»Housten, we have a problem«

Heute, vor 40 Jahren, läutete dieser kurze Funkspruch die bis dato wohl dramatischsten Tage der bemannten Raumfahrt ein.

Apollo 13 stand von Anfang an unter einem unglücklichem Stern. Nicht nur, dass kurz vor dem Start Pilot Ken Mattingly wegen einer möglichen Rötelninfektion gegen Reservepiloten Swigert ausgetauscht werden musste, hatte das öffentliche Interesse an den Mondmissionen einen ersten Tiefpunkt erreicht. Im Kongress wurde bereits ernsthaft erörtert, das Mondflugprogramm einzustellen.

Doch dann kam es zu einer dramatischen Störung. 55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start explodierte einer der beiden Sauerstofftanks im Servicemodul der „Odyssey“. Ursache war ein Fehler im Heizsystem für den flüssigen Sauerstoff. In Folge dieses Fehlers drohte der Raumkapsel Strom, Wasser und Sauerstoff auszugehen. Allerdings lässt sich eine Raumkapseln nicht einfach wenden. Die Kapsel musste den Mond umrunden, um wieder zurück zur Erde fliegen zu können.

»Failure ist Not an Option!« Mit diesem Satz von Flightdirector Gene Krantz begann eine der spektakulärsten Rettungsoperationen der NASA überhaupt.

Obwohl ein Fehlschlag, dürfte Apollo 13 einer der Höhepunkte der NASA darstellen, in dem es das Beste aus den Mitarbeitern hervorholte und zeigte, wozu sie in einer Krise fähig waren.