Und dann habe ich vorgelesen...
Was passiert, wenn man mit einer Erkältung zur Lesung auf eine Büchermesser mit trockener, warmer Hallenluft fährt? Richtig, man liegt am nächsten Tag flach. Freitags bin ich morgens noch zur Arbeit gefahren, um dann mittags den Heimweg anzutreten. Kaum ins Bett gekrochen, war ich auch schon eingeschlafen.
Aber zurück zur Leipziger Buchmesse. Die Stadt hat einen beeindruckenden Bahnhof:
Statt mit der kriesengeschüttelten deutschen Bahn zu fahren, haben wir den Interconnex von Berlin nach Leipzig und zurück genommen. Die boten sogar ein sehr günstiges Messeticket (41€) an, bei dem der Eintritt mit drin war.
Das Messeglände der Leipziger Messe ist sehr elegant. Die zentrale Glasshalle ist leicht, offen und wunderbar hell.
Als ich das erste Mal die Fantasy Leseinsel sah, hätte ich mich fast vor Panik eingeschissen. Die war für mein Empfinden einfach nur riesig: Eine Sitzlandschaft mit drei Reihe und eine Herde kleiner Hocker für die Leser auf der einen Seite, ein Glastisch mit Wasser und zwei Sessel auf der anderen Seite für die Schreiberlinge. Nett, aber für mich total nervenaufreibend.
Nun ja, um 16:00 Uhr war es dann so weit. Ich will ehrlich sein. Die Zuhörerzahl war sehr überschaubar, was aber bei einem unbekannten Typen wie mich wohl nicht ungewöhnlich war. Trotzdem war ich extrem nervös und... nun ja, ich las zu schnell und hustete erkältungsbedingt mehrfach ins Mikro. Ich war sogar so nervös, dass ich ein Mitglied unserer kleinen Blogs hier ganz vergessen habe, nach ihrem Nickname zu fragen. Egal, dann muss ich mich einfach nochmal auf diesen Wege bedanken: Danke für den Beistand!
Hier ich beim Lesen:
Und hier die absolut passende Dekoration der Leseinsel.


